Strukturen schaffen, Projekte steuern – Wir betreuen Ihr Projekt in BIM-Prozessen, Standards und Projektabläufen, damit alle Beteiligten effizient zusammenarbeiten und die Projektziele sicher erreicht werden.
BIM-Projektmanagement ist das Informationsmanagement eines Bauvorhabens. Es regelt, welche Modelle und Informationen im Projekt entstehen, wie sie ausgetauscht, geprüft und freigegeben werden und wer dafür verantwortlich ist. Die beiden zentralen Dokumente sind die Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) und der BIM-Abwicklungsplan (BAP).
Das BIM-Management verantwortet den Rahmen: Anforderungen, Prozesse, Rollen, Austauschzyklen, Freigaben und die Einhaltung der Vereinbarungen über alle Fachdisziplinen hinweg. Innerhalb dieses Rahmens arbeitet die BIM-Koordination im Modell, und das Datenmanagement legt fest, welche Informationen jedes Bauteil trägt. Der Schwerpunkt liegt bei uns auf der Technischen Ausrüstung, Kostengruppe 400 nach DIN 276.
Gemeinsam mit dem Auftraggeber werden die Anforderungen an Modelle und Informationen definiert. Dazu gehören insbesondere:
Die AIA ist die Grundlage für passgenaue Ergebnisse und eine belastbare Beauftragung.
Auf Grundlage der AIA wird der BIM-Abwicklungsplan gemeinsam mit den Auftragnehmern entwickelt und konkretisiert. Der BAP beschreibt die vereinbarte Projektdurchführung, Modellierungsregeln, Rollen, Prozesse, Austauschzyklen und Qualitätsanforderungen und dient als gemeinsamer Fahrplan für alle Beteiligten. Er wird über die Projektlaufzeit fortgeschrieben.
Architektur, Tragwerk und Technische Ausrüstung (TGA) entstehen in getrennten Fachmodellen. Die BIM-Koordination bringt diese Stände in einem Koordinationsmodell zusammen, prüft Qualität, Vollständigkeit und technische Konsistenz und begleitet die Klärung der gefundenen Konflikte – frühzeitig, transparent dokumentiert und nachvollziehbar.
Am Modell, nicht am Prozess. Die Koordination arbeitet innerhalb der Regeln, die im Projekt vereinbart wurden. Die Regeln selbst – AIA, BAP, Rollen und Freigabewege – entstehen im BIM-Projektmanagement.
Warum in der TGA. In Schächten, Unterdecken und Technikzentralen teilen sich mehrere Leitungsnetze denselben Raum. Eine Kollision, die im Modell erkannt wird, bleibt eine Modelländerung.
Je nach Projektanforderung setzen wir Werkzeuge wie Solibri, Navisworks und Autodesk BIM Collaborate ein. Die Prüfkriterien und Verantwortlichkeiten werden im Projekt abgestimmt.
Ergänzend, jeweils noch zu bestätigen:
Lüftung × Tragwerk
Harte Kollision, Toleranz 0 mm
Ein Lüftungskanal durchdringt einen Unterzug, für den keine Aussparung geplant ist.
harte Kollision, Toleranz in mmMindestabstand in mm
Der Koordinationsaufwand hängt davon ab, wie viele Fachdisziplinen beteiligt sind, in welcher Leistungsphase geprüft wird und welche Kriterien gelten. Prüfumfang und Prüfhäufigkeit werden deshalb im Angebot festgelegt und im Projekt abgestimmt, gemeinsam mit Anzahl und Turnus der Modelllieferungen und Besprechungen.
Entscheidend ist ein Zyklus, der eingehalten wird: Nur dann lassen sich aufeinanderfolgende Modellstände sinnvoll vergleichen.
BIM-Objekte aus unterschiedlichen Quellen unterscheiden sich häufig in Datenqualität, Detailtiefe und Performance. Herstellerobjekte bringen oft mehr Geometrie mit, als ein Fachmodell braucht, und gleichzeitig weniger Informationen, als die AIA verlangen. Benennungen und Parameter weichen von Projekt zu Projekt voneinander ab.
In der Technischen Ausrüstung wirkt sich das besonders aus: Viele Gewerke, Systeme und Anlagendaten laufen in einem Modell zusammen, und jedes zusätzliche Objekt vervielfacht den Effekt. Das Datenmanagement setzt deshalb vor der Modellierung an. Geprüft werden die Anforderungen an digitale Bauteile, entwickelt wird ein sicherer, konsistenter und projekttauglicher BIM-Content für die TGA, mit dem alle Beteiligten arbeiten.
Ziele, Grundlagen, Bestand und Projektanforderungen erfassen.
BIM-Ziele, Anwendungsfälle, Rollen, Objektinformationen und Liefergegenstände definieren, Prüfkriterien und Prüfzyklus abstimmen.
Standards, Bibliotheken, Prozesse und Werkzeuge erstellen beziehungsweise anwenden.
Fachmodelle zusammenführen und prüfen, Konflikte priorisieren und Prüfbericht und Aufgabenliste an die Partner zurückmelden.
Korrekturen nachverfolgen, erneut prüfen, Ergebnisse dokumentieren und zur Freigabe vorbereiten.
Daten strukturiert übergeben, Erkenntnisse auswerten und Prozesse fortschreiben.
Das BIM-Management mit WeAreBIM wirkt in der Planung, auf der Baustelle und in jedem Modell:
AIA und BAP machen aus Erwartungen überprüfbare Vereinbarungen.
Rollen, Prozesse und Austauschzyklen sind für alle Beteiligten dokumentiert.
Prüf-, Freigabe- und Rückmeldeprozesse verhindern, dass auf veralteten Ständen weitergeplant wird.
Konflikte werden erkannt, solange ihre Behebung eine Modelländerung ist.
Priorisierte Aufgabenlisten machen aus Rohbefunden eine überschaubare Zahl von Punkten.
Entscheidungen, Konflikte und Maßnahmen sind dokumentiert: Was in jedem Prüfzyklus geprüft, entschieden und behoben wurde, ist belegbar.
Geprüfte Dateigrößen und Detaillierungsgrade halten die Modellperformance beherrschbar.
Einmal abgestimmte Objekte mit einheitlichen Parametern stehen im nächsten Projekt erneut zur Verfügung und machen Auswertungen vergleichbar.
Die Informationsdichte der Kostengruppe 400 wird früh eingefordert und aus der Praxis der TGA heraus bewertet, nicht nur nach Regelverstoß.
Abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang können unter anderem folgende Ergebnisse bereitgestellt werden:
Jede Leistung wird auf Basis der konkreten Projektanforderungen angeboten. Vor Leistungsbeginn werden festgelegt:
Leistungen, die nicht ausdrücklich beauftragt wurden, sind nicht Bestandteil des Leistungsumfangs. Dies gilt insbesondere für weitergehende Fachplanung, zusätzliche Modellierungsvarianten, Prüfungen außerhalb der vereinbarten Kriterien und die nachträgliche Datenbereinigung bereits erstellter Modelle.
Die Erstellung oder umfassende Überarbeitung komplexer Herstellerfamilien und Produktdaten wird nach Umfang und Datenlage gesondert bewertet und vereinbart. Die Ablage und Verwaltung des Contents in der gemeinsamen Datenumgebung ist eine ergänzende Leistung und wird gesondert vereinbart (zu bestätigen).
Sie brauchen tragfähige Informationsanforderungen, eine belastbare Koordination Ihrer Fachmodelle oder eine geprüfte Bibliothek für die TGA? Schreiben Sie uns kurz, welche Fachdisziplinen beteiligt sind und in welcher Phase Ihr Projekt steht – wir melden uns mit einem Vorschlag für den Leistungsumfang.
Anfrage sendenWas die Strukturen im Projekt mit Leben füllt
Erfasst den Bestand und liefert die Modellgrundlage, auf der Planung und Koordination aufsetzen.
Mehr erfahrenErstellt die TGA-Fachmodelle, die AIA und BAP fordern und die in die Koordination eingehen.
Mehr erfahrenVerankert die im Projekt angewendeten Standards dauerhaft in Ihrem Unternehmen.
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